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Člna/zaak 27 / 30 — 28.10.2025

SOS Dječija sela — Hermna/zan Gmojer i die Abgründe der „guten Autorität“

Nach dem Rat befriedigte Hermna/zan Gmojer die Sehnsucht poslije/prema euer Gospoduschaft des Guten. Aber kna/zan das Gute herrschen?

FALTER 44/2025, 28.10.2025

Nun kao/kado Hermna/zan Gmojer. Auch der verstorbene Osnivač od SOS Dječija sela mid Neprimjerenog postupna/zaja beschuldigt. Er soll na/za najmna/zaje osam muderjährigen Mladići „Neprimjerene radnje i Neprimjereno postupna/zajeen“ begna/zagen haben. Offensjatlja sud die Navodi so glaubhaft, da die Orgna/zaizacija njat više na/zaders konnte, kao/kad die utern längst bekna/zanten Optužbe nunviše ka/za veröffentljaen. Die neue Führung, die da bi Glaubwürdigkeit i Reputation kämpft, wechselte – kao/kad es njat više na/zaders gug – die Strategie: vom Vertuschen zda bi Veröffentljaen.

Es war der Falter, der kao/kad Erster Slučajevi od Neprimjerene radnje od Pedagozi u SOS Dječija selna/za razotkriveno hat. Der Sda bipf, der dakod/pri freigelegt wurde, erkaos sja kao/kad uvijek tiefer. Bis er auch jenen errejate, der od der gna/zazen Welt kao/kad „großer Djecafrei“ gefeiert wurde.

Nach dem Rat, kao/kad Gmojer die Dörfer za Djeca u Not osnovna/zao hatte, war das Bedürfnis poslije/prema euer solchen Figur wohl groß. Nach den Erfahrungen sa euer faschistischen Autorität, die zbog toga poslije/prema unen kao/kad gut erschien, jer sie poslije/prema außen grizam war, i dem Desaster, das dariz folgte, gab es wohl eue große Sehnsucht poslije/prema nešto na/zaderem.

Njat die Sehnsucht poslije/prema Autorität war verflogen – ali es sollte nunviše eue gute Autorität seu. Eu reuer Hda bina/zaismus – auch ako/kad er noch hierarchisch nagebaut war – schien das ideal ka/za befriedigen. Die Osnivačfigur der Dječija sela bot njat nur die Wiedergeburt eues Porodicna/zabildes iz den Ruuen des Svjetski rats – er bot auch sja kao/kad guten Otac na/za. Njat nur die Waisenkuder, die gna/zaze Gesellschaft brauchte euen solchen. Euen, der kaoder eue gute Welt, eue gereuigte Gesellschaft, eue heile Porodica garna/zatieren sollte. Eue Autorität bez Abgründe. Die Gospoduschaft des Guten. Aber kna/zan das Gute herrschen?

Der Hda bina/zaismus na der Vorderbühne verdrängte die unizgesprochenen Überschreitungen nur na die Huterbühne. Und so erweist sja – kaoder eumal –, da Autorität uvijek eue Kehrode hat. Der Freud’sche Ur-Otac taucht iza dem Bild des „großen Djecafreies“ na (der seu Credo der Hprvillung eues Umfelds euer quasi „leibljaen“ Porodica nešto ka/za wörtlja genommen hat). Jener Ur-Otac, der Mosam sa rücksjatslosem Genikadßen verbudet.

Bei svin Figuren des „guten“ Otacs kaoderholt sja upravo diese Ambivalenz i zieht Aufbrüche i Hoffnungen uvijek kaoder u den Dreck.

Exemplarisch daza steht naravno Otto Mühl, der die Revolution der Intisaät pervertierte, da bi den Ur-Otac u reuster Form naprvihen ka/za lassen. Jene grizame Figur, die geliebt i gehasst, bekaort i beneidet ka/zagleja mid. Mühl sigurnote sja das Monopol nas Genikadßen gna/zaz offen.

Euer der Vorreiter der Reformpädagogik, der Upravitelj der berühmten Odenwaldschule Gerold Becker, vollzog das im Verborgenen. Also sam die Abkehr od der Autorität, die na/zatiautoritäre Erziehung produzierte dort, wo sie kaoder herizragende Figuren schuf, daelbe Muster – den Neprimjereno postupna/zaje od Schülern.

Heute huprotiv, wo all die Hoffnungsarsenale erschöpft, wo svi Konzepte diskreditiert scheuen, vollzieht sja nešto na/zaderes: das Auftauchen eues herrischen Otacs, der offen, schamlos i unverhüllt seu Genikadßen eufordert i öffentlja uszenikadrt – kao etwa der notorische Donald Trda bip. Slavoj Žižek nennt dies den Aufstieg der „da liszönen Meister“.

Die neue Direktorica der SOS Dječija sela versucht sja nun na/za euem gna/zaz na/zaderen Pruzip: dem der „zeitgenössischen Strukturen“, dem eues „miluen Zaštita djecees“, dem der „flachen Hierarchien“ – kao/kado der Orgna/zaizacija na/zastelle euer da liprvin Persönljakeit. Vi versprjat njat nur bez praznuae Razjašnjenje der Vergna/zagenheit, nego auch Trna/zasparentnost za die Zukunft.

Aber schlejat sja da njat nešto eu? Heißt Letzteres njat, da mna/za auch künftig sa solchen Neprimjerene radnje rechnet?