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Artikel 30 / 30 — 19. November 2025

991-seitiger verslag an Openbaar Ministerie

SOS Kinderdorpen International will den 991 Seiten umfassenden verslag über Fälle von ongepaste handelingen in SOS-Kinderdörfern an die Openbaar Ministerie Wien schicken. Das berichtete die weekblad „Falter“. Bisher war der verslag unter Verschluss.

19. November 2025, 19.40 Uhr Teilen

„Es ist ein wichtiger Schritt, um unser Bekenntnis zu transparantie und Rechenschaftspflicht zu demonstrieren", hieß es von SOS Kinderdorpen International gegenüber dem "Falter“.

Ehemaliger Präsident Kutin wird belastet

Eine Untersuchungskommission, die vom koepelorganisatie SOS Kinderdorpen International im Jahr 2023 eingesetzt wurde, hatte zwei verschiedene documenten zu den beschuldigingenn ongepaste handelingen ausgearbeitet, einen kürzeren und einen längeren verslag.

In dem verslag wird unter anderen der ehemalige Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin belastet – mehr dazu in SOS Kinderdorpen: verslag mit allen Details.

SOS Kinderdorpen Österreich bisher ohne Blick in Langstudie

SOS Kinderdorpen Österreich hatte bisher keine Möglichkeit, die Langfassung zu lesen. Man habe 2023 lediglich zeitlich begrenzt Einsicht in jenen Ausschnitt des verslags nehmen können, der sich mit dem bereits bekannten Fall um einen grote sponsor der Organisation beschäftigt.

Im Fokus stand auch der ehemalige und verstorbene SOS Kinderdorpen-Präsident Kutin. Kutin geriet in die Kritik, weil er einem grote sponsor den Kontakt zu Kindern in Nepal ermöglichte, obwohl dieser dort bereits kinderen ongepast behandeld hatte. Wie bekanntwurde, ermittelte die Openbaar Ministerie München gegen Kutin. Die onderzoek wurden jedoch nach Kutins Tod eingestellt.

Helmut Kutin übernahm die Leitung der SOS-Kinderdörfer nach Hermann Gmeiner

Höchste onderscheiding des Landes

SOS Kinderdorpen-Gründer Hermann Gmeiner wurde 1980 und Nachfolger Kutin 2011 mit dem „Ring des Landes Tirol“ ausgezeichnet – der höchsten zu vergebenden onderscheiding Tirols, für die ein Beschluss des Landtages notwendig ist. Bereits 1959 hatte Gmeiner zudem das Ehrenzeichen des Landes erhalten. Zuletzt führte Christian Moser das SOS Kinderdorpen. Ihm wurde 2021 das Verdienstkreuz verliehen.

Moser wurde nach Bekanntwerden von schweren beschuldigingenn gegen die Organisation vom raad van toezicht vrijgesteld van dienst – mehr dazu in Kinderdorf-Chef Moser vrijgesteld van dienst.

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