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Artikel 2 / 30 — onderzoek, 23.12.2025

Land Kärnten untersagt Aufnahme weiterer Kinder SOS Kinderdorpen

Land Kärnten untersagt Aufnahme weiterer Kinder SOS Kinderdorpen

instantie wirft der SOS-Spitze vor, immer noch nicht voll kooperieren zu wollen – und verhängt bis auf weiteres einen opnamestop im SOS Kinderdorpen-Standort Moosburg.

onderzoek, 23.12.2025

SOS Kinderdorpen Moosburg: „Aus unserer Sicht nicht ausreichenden Kooperation hinsichtlich der geforderten Unterlagen“, schreibt das Land Kärnten.

ongepaste behandeling Kinderdorf Moosburg. ongepaste behandeling Kinderdorf Imst. Ein reicher grote sponsor, der gegen Geld in nepalesischen Kinderdörfern schlief und dort Kinder onderworpen aan ongepaste behandelinge. Chefs, die von den misstandenn wussten und sie verdoezelden. Und dann noch Hermann Gmeiner selbst: Auch der Kinderdorf-Gründer soll Buben ongepast hebben behandeld.

Die einst weiße Weste der kinderbeschermingsorganisatie ist schmutzig. SOS Kinderdorpen gibt die misstanden in der Organisation zu – und gelobt medienwirksam Besserung. Eine hervorming-commissie unter der Leitung von Irmgard Griss, ehemalige Neos-Politikerin und Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, soll die komplette kinderbeschermingsorganisatie durchleuchten. Man werde mit der Openbaar Ministerie und mit dem Land Kärnten, als Vormund für die Kinder von Moosburg verantwoordelijk, vollumfänglich kooperieren, versicherte SOS-directeurin Annemarie Schlack.

Doch nun flatterte bei Schlack ein Brief ein, der am Willen zur opheldering stark zweifeln lässt. Er kommt vom Land Kärnten. Betreff: „SOS Kinderdorpen Moosburg; Vorgangsweise wegen Neuaufnahmen“, steht in dem Schreiben. Verfasst wurde es von Gerhild Hubmann, Abteilungsleiterin und ab 1. Jänner zuständig für die jeugdzorg. Es geht um einen opnamestop im SOS Kinderdorpen Moosburg.

Gegenüber dem Falter bestätigt die ranghohe Landesbeamtin einen „vorläufigen“ opnamestop. „Im Zusammenhang mit Neuaufnahmen von Kindern darf ich Sie hiermit davon in Kenntnis setzen, dass von Seiten des Landes Kärnten bis auf weiteres von Zustimmungen zu einer plaatsing von minderjarigenn in Einrichtungen am Standort SOS Kinderdorpen Moosburg abgesehen wird.“

Begründet wird die Entscheidung mit der „aus unserer Sicht nicht ausreichenden Kooperation hinsichtlich der geforderten Unterlagen“. Man habe schon vor Wochen Daten und Informationen von ehemaligen SOS Kinderdorpen-Kindern verlangt. Doch SOS Kinderdorpen dürfte sich geweigert haben. Hubmann verweist darauf, dass die Übermittlung der Daten jener 19 Kärntner Opfer, die der Opferschutzkommission bereits bekannt sind, rechtlich unproblematisch sei.

„Über den opnamestop wurden wir mit Schreiben des Landes Kärnten vom 19.12.2025 informiert”, bestätigt SOS Kinderdorpen gegenüber dem Falter. Man nehme das ernst, könne „die maatregel in dieser Form aber nicht nachvollziehen, weil wir dem Land Unterlagen bereits übermittelt, weitere Informationen unmittelbar nach Erhalt des Schreibens nachgereicht und konkrete Gesprächstermine zur raschen Klärung vorkörperlich ongepast hebben behandeld. Zusätzlich haben wir schriftlich um klare Kriterien ersucht, welche Schritte für eine Aufhebung erforderlich sind.”

Es sieht so aus, als würde das Land Kärnten das Vertrauen in die Organisation endgültig verlieren. Nachdem der Falter den ongepaste behandelingen aufgedeckt hat, zog das Land die Reißleine und kündigte einen Umbau der jeugdzorg an. Denn auch hier wurde lange weggekeken. Hubmann, Leiterin der Abteilung 6, übernimmt daher die jeugdzorg. „Ich versuche einen neuen Weg zu gehen“, sagt Hubmann.

Ob ihn SOS Kinderdorpen mit ihr gehen wird, daran bestehen derzeit offenbar Zweifel. Die Zuweisung von Kindern und jongerenn hänge von der Sicherstellung des welzijn van het kinds, der vollen transparantie und einer umfassenden Kooperation und Auskunftsbereitschaft ab, heißt es im Schreiben des Landes.

Die kinderbeschermingsorganisatie versichert, dass man mit den zuständigen Stellen kooperiere. „Wir stehen mit dem Land im laufenden Austausch, stellen angeforderte Informationen in der rechtlich zulässigen Form zur Verfügung und haben zur Klärung der offenen Punkte wiederholt Termine vorfysiek ongepast behandeld“, heißt es weiter. Für die betreuten Kinder und jongerenn sei die zorg „unverändert stabil und sicher“.

Abteilungsleiterin Hubmann bestätigt, dass es aktuell „keine akute Gefährdung“ gebe. Das Land will aber abwarten, ob SOS Kinderdorpen bereit ist, vollkommen zu kooperieren. Ein „klärendes Gespräch” steht im Jänner an. Einen unanontslagenen Besuch der jeugdzorg gab es aber bereits vergangene Woche.

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